Schüleraustausch in Costa Rica

Schüleraustausch im Urlaubsparadies Costa Rica

„Pura Vida!“ So lässt sich Costa Rica am besten beschreiben. Es ist ein kleines Land mit ca. 4 Millionen Einwohnern in Mittelamerika, etwa so groß wie Niedersachsen, und heißt übersetzt „reiche Küste“. Das liegt daran, weil die Artenvielfalt hier unheimlich groß ist; so sind hier mehr Vögel- und Pflanzenarten beherbergt als woanders auf der Welt, und die Landschaft aus Tropischem Regenwald, Vulkanen und sowohl einer Pazifik als auch Karibikküste besteht. Da es den „Ticos“, wie sich die Einwohner selbst bezeichnen, sehr wichtig ist, diese Naturschätze zu erhalten, besteht mehr als ein Viertel des Landes aus Nationalparks. Klimatisch lässt sich Costa Rica in zwei Jahreszeiten unterteilen: der Regenzeit von Mai bis November und der Trockenzeit von Dezember bis April. Trockenzeit an der Karibikküste bedeutet jedoch nicht, dass es gar nicht regnet – es regnet dann nur weniger. Das Land hat eine gute Wirtschaft und lebt vom Tourismus, Textilindustrie, Bananen und Kaffee. Bananen-, Ananas- und Kaffeeplantagen findet man überall an den Vulkanhängen. Im Vergleich zu anderen Lateinamerikanischen Ländern gibt es hier keinen ausgeprägten Unterschied zwischen arm und reich, wodurch auch die Kriminalitätsrate extrem gering ist.

Die Costaricaner

„Ticos“ gelten als sehr glücklich, familienverbunden und gastfreundlich. Sie sind sehr lebhaft und lieben ihre Traditionen, Feiern und Jahrmärkte. Hier wird mit Freunden und Familie getanzt, gesungen und gegessen. Sie gelten als sehr naturverbunden und werden dir gerne ihr vielfältiges Land mit den Tieren und Pflanzen zeigen, auf das sie sehr stolz sind. So wirst du sicher den Regenwald und seltene Tiere zu Sehen bekommen. Außerdem zeigt sich der spanische Einfluss immer wieder: So sind sie sehr stolz auf ihr Land und die Natur, das Leben und der Alltag hingegen sind sehr locker und entspannt, du solltest also spontan sein! Das klassische mañana wirst du hier sicher oft zu hören bekommen. Autofahren tun sie jedoch eher wie die Italiener.

Gegessen werden vor allem Meeresfrüchte, Fleisch und viel Frittiertes. Zu jeder Mahlzeiten wird „Gallo Pinto“, gekochter Reis mit Bohnen, gereicht oder auch Tortillas. Zum Frühstück gibt es neben Rührei und Speck jede Menge Obst wie gebackene Kochbananen, Ananas, Papayas und Wassermelonen sowie „panqueques“ mit Sirup. Serviert wird hierzu der milde aber sehr aromatische cafe typico, wenn man mag „con leche“, mit heißer Milch. Kaffee kann man überall in Costa Rica trinken – er ist sehr mild und aromatisch.

Das Schulsystem

Costa Rica gilt als sehr sicher und als demokratisches Musterland in Lateinamerika. Es gibt hier keinen Militär, stattdessen fließen die Gelder vor allem in Bildungseinrichtungen. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum die Analphabetenquote bei nur 4% liegt, die niedrigste in Lateinamerika. Das Schulsystem gilt als modern und international ausgerichtet, so findet der Unterricht häufig bilingual statt: auf Spanisch und Englisch. Ideal für Austauschschüler! Das Schuljahr beginnt im Februar und bietet einen recht anspruchsvollen Schulalltag von ca. 7:30 bis 16:30. Unterrichtet wird nach einem festen Stundenplan mit ein paar Wahlfächern, nach der Schule finden üblicherweise außerschulische Aktivitäten statt.

Sport und Freizeit

Auffällig ist, dass in Costa Rica jede Menge Fußballplätze zu finden sind und diese auch ständig benutzt werden. Neben Fußball wird auch viel auf dem Meer gesurft und getaucht. Sonst wird viel mit der Familie unternommen, man macht Ausflüge oder feiert Familienfeste.

Einführungstreffen in San José

Wenn du in Costa Rica ankommst, wirst du erstmal in San José an einem Einführungstreffen teilnehmen um dich zu akklimatisieren und ein paar kleinere Ausflüge zu machen. Danach geht es zur Gastfamilie. Während deines Aufenthalts werden regelmäßige Treffen und Ausflüge durch unsere Partnerorganisation organisiert.